Ein Abschied

Nach langen internen Diskussionen verkündet die Pickelhaube hiermit ihren Abschied von der studentischen Publizistik und vom politischen Kampf. Der Grund: Der politische Gegner. Denn unser Dasein hängt von unserem Antagonisten ab, und zwar, wie wir es sehen, in zunehmend starrer Form. Wir aber wollen nicht als reine Negation bestehen. Das klingt bescheuert? Der folgende Artikel möge Klarheit verschaffen, hofft Ewald Knülle

Uni Köln, im Dezember 2011: Vom Balkon des Philosophikums verkündet Markward von Annweiler das Ende der Pickelhaube und ihres politischen Kampfes mit den Worten "Ich kenne keine Hochschulgruppen mehr, ich kenne nur noch Studenten!". Ganz links Ewald Knülle.

In der Soziologie oder generell in den Kulturwissenschaften ist es eine Binsenweisheit: Identitätsbildung wird durch Abgrenzung verstärkt bzw. erfolgt überhaupt erst durch sie. Im Klartext also: Ich bin ich, weil ich nicht bin wie andere.

Dies gilt für die individuelle Ebene und umso mehr für die kollektive. Dem Menschen ist ja der Trieb zur Gruppenbildung inhärent; um aber mit Unbekannten ein Gemeinschaftsgefühl, ein Wir-Bewusstsein zu entwickeln, bedarf es oftmals eines ‚anderen‘ – eines Feindes, wie Carl Schmitt sagen würde.

Leute, die darüber Bücher schreiben, sprechen von kontrastiver oder antagonistischer Solidarisierung. Mittels dieser produziert etwa der Feminismus eine kollektive (weibliche) Identität; er schafft über das Feindbild ‚Patriarchat‘ erst das Bewusstsein von gemeinschaftlichem ‚Wir‘ unter Frauen, die sich nie gesehen und sich bislang nie als Kollektivsubjekt empfunden haben. Also gilt: Der Antagonist schafft das Subjekt.*

Nun ist ja seit Bestehen der Pickelhaube unser Antagonist die politische Linke, genauer: Die radikale, antinationale, antirationale, antikapitalistische, mit totalitärem Gestaltungsanspruch auftretende Uni-Linke, als deren Verkörperung man den AStA-Vorsitzenden Jonas Thiele betrachten darf. Der alltägliche Brechreiz angesichts der unsäglichen Selbstgerechtigkeit dieser Hobby-Unterdrücker hat uns erst bewogen, jene grottigen Schrifterzeugnisse zu verfertigen, mit denen wir seit nunmehr über einem Jahr die Leserschaft beglücken. Kurzum: Ohne diese possierlichen Politclowns gäbe es uns erst gar nicht.

Die Pickelhaube ist also ein Paradebeispiel für antagonistische Solidarisierung. Wenn aber der Antagonist das Subjekt schafft – verfügt dann das Subjekt noch über Autonomie? Wie sehr sind Markward und ich eigentlich noch wir selbst, wenn wir uns als Gegenbild zum Hochschul-Antifantentum begreifen?

Denn Identitätsbildung über Antagonismus kann ja dem Individuum jegliche Eigenheit, jede ursprüngliche Individualität nehmen, es zwingen, allein in der Reaktion auf den Antagonisten zu bestehen. Wer sich nämlich primär über Abgrenzung definiert, verliert sein Eigenleben und besteht einzig in der Negation. Um zwecks Beispiel nochmals auf den Feminismus zurückzukommen: In einer Gesellschaft, die so wenig misogyn ist wie wohl keine andere jemals existente, muss der Feminismus auch gegen alle Realitäten ständig neue kollektivmännliche Unterdrückungsmechanismen ausmachen und bekämpfen – andernfalls verliert er seine identitätsbildende Kraft, hört auf zu bestehen. So zwingen antagonismusgezeugte Identitäten dem Individuum bestimmte Denkmuster auf und erheben den Erzfeind zum wesensbestimmenden Bezugspunkt.

Das droht auch uns. Würden etwa die hiesigen Campusgrünen sich gegen Robbenjagd in Kanada aussprechen, wäre mein erster Reflex, das sofortige Abschlachten aller dortigen Robbenbabys einzufordern.

Reflex

"Macht sie nieder!" - Reflexhaftes Handeln ist vorrational

Denn ein Blog wie dieser entfaltet eine beträchtliche Eigendynamik; jedem Blogautor wird das Phänomen bekannt sein. Das Problem aber ist: Ich habe eigentlich gar nichts gegen Robbenbabys. Kein Robbenbaby hat jemals in meiner Gegenwart gefordert, im Interesse von Demokratie und Freiheit Bahnanlagen zu sabotieren. Auch stammt meines Wissens die Auffassung, soziale Marktwirtschaft und Rechtsstaat seien Repressionsinstrumente einer ökonomisch privilegierten Ausbeuterklasse, nicht von einem Robbenbaby, sondern von Jonas Thiele.

Ich will also nicht gegen Robbenbabys argumentieren, nur weil jemand wie Jonas Thiele sie schützen möchte. Genauso sieht es Markward – der Gedanke, dass wir gewissermaßen nichts sind als Geschöpfe der universitären Spaßguerilla, ist uns unerträglich.

Außerdem wäre da der Aspekt des Anstandes gegenüber den politischen Widersachern. Unserer Geringschätzung für diese fleischgewordenen Dekadenzsymptome haben wir stets mit Genuss Ausdruck verliehen. Doch wie angemessen ist es eigentlich, sich öffentlich über andere Menschen zu belustigen? Sind wir nicht mittlerweile sogar, anstatt nur eines Gegenbildes, ein  Spiegelbild (seitenverkehrt, aber wesensgleich) unseres Antagonisten geworden, der nur gegen etwas sein kann und mit Hetzkampagnen die berufliche und soziale Existenz seiner Opfer zu vernichten sucht?

Wir wollen nicht länger maliziösen Schabernack verbreiten, denn das – so haben wir in langen Gesprächen einmütig beschlossen – gehört sich einfach nicht, insbesondere dann nicht, wenn man sich konservativ wähnt. Besser ist der Rückzug auf die Marmorklippen, von wo aus man den Untergang der Marina allerhöchstens mit distinguiertem Naserümpfen kommentiert. Natürlich ist uns die Pickelhaube mittlerweile doch sehr ans Herz gewachsen, ganz egal, wie bescheiden die Artikel im Einzelfall sein mögen. Doch wir haben einfach zunehmend das Gefühl bekommen, dass wir unser Selbst auf die reine Negation reduzieren, dass wir etwas sehr Unfeines, etwas Unwürdiges tun. Daher endet mit diesem Artikel das Projekt Pickelhaube.

Und fürderhin ist uns die Hochschullinke vollkommen gleichgültig, ganz egal, was man dort über Robbenbabys oder Kapitalismus zu sagen hat. Wir nehmen uns ein Beispiel an Joachim Fest und ertragen die Clowns.

Mit stoischer Gelassenheit: Joachim Fest beim Ertragen eines Clowns. Selbst Jonas Thiele hätte ihn nicht zum Lachen gebracht

Dank an alle Leser und Kommentatoren; Dank an Carlo und die BN; danke an die B! Germania für ihre wiederholt gewährte, herzliche Gastfreundschaft; Dank auch an Michael Klonovsky (der uns natürlich nicht kennt), diesen so erquicklichen, unaufhörlich aphorismensprudelnden Inspirationenquell. Schließlich noch ein ganz besonders herzlicher Dankesgruß an Thomas, für die Einladung nach Berlin und die Organisation eines in jeder Hinsicht gelungenen Tages.

Für die Redaktion

Ewald Knülle, 14. 12. 2011

*Vgl. Jan Assmann, Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen, München 62007, S. 133f. (hier auch das Beispiel des Feminismus. Den antifaschistischen Hobby-Inquisitoren unter unseren Lesern sei an dieser Stelle gesagt, dass Assmann in keinster Weise der politischen Rechten zuzuordnen ist, ersparen Sie sich also eventuelle Diffamierungsaktionen).

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32 Antworten zu Ein Abschied

  1. Frank schreibt:

    Neeeeiiinnn.
    Die beiden einsamen Leuchttürme im Meer der Idotie? Und was lese ich jetzt? Außerdem bekomme ich noch einen Flugzeugträger?

  2. fnord schreibt:

    Möge der Schalk nicht aus euren Nacken weichen; geht einen sinnvollen Weg.

    Gruß,

    fnord

  3. Frank schreibt:

    Vielen Dank an euch beide für die wundervollen Beiträge und dafür vielen Lesern durch ein politisches Jahr mit so viel Humor geholfen zu haben.

    Ich kann euch ja verstehen, und die Sorge eines Tages festzustellen dass man sich einen Teil seiner Zeit mit Clowns vom Schlage eines Jonas Thiele beschäftigt hat. Dennoch ist eine solche Tätigkeit, wie sehr man sich dabei auch als Kanalarbeiter vorkommt, wichtig. Weil sonst die grün-rote Scheiße meint, den „Endsieg“ errungen zu haben. Weil (scheinbare) Einstimmigkeit, ein „überparteilicher“ Konsens das Ende einer funktionierenden Demokratie sind.
    Um es kurz zu sagen: Wenn der Klügere immer nachgibt, regieren die Idioten die Welt.

    In der Hoffnung bald wieder von euch zu hören.

    Euer Frank Flugzeugträger 🙂

  4. Felix schreibt:

    Naaaaaaaaaaaaaaaaaaaiinnn!
    Was für ein Quatsch, eure Argumentation überzeugt überhaupt gar nicht: Ihr hört auf, weil es un-konservativ sein soll, anmaßende Gammler und gefährliche Politverschwafler als solche zu bezeichnen, weil man dann nicht mehr „autonom“ sei? Also lässt man sie machen, weil es ja viel ehrbarer ist, dem Unsinn stumpf und stumm zuzusehen?
    Das sich an der Lage ja bislang nichts Grundlegendes geändert hat, müsst ihr dann konsequenterweise auch sagen, dass es von vornherein falsch war, diesen pösen Blog ins Leben zu rufen.
    Pffft…

    • immhoff schreibt:

      Was unsere Argumentation angeht, so halte ich persönlich sie für schlüssig und denke nicht, dass eine Wiederholung sie noch schlüssiger macht. Da ich Dich kenne und schätze, hoffe ich, dass Du unsere Auffassung – wenn schon nicht teilen – so doch nachvollziehen kannst. Gerade in Deinem Beruf geht es doch auch darum, sich für etwas einzusetzen, und nicht einfach nur z. B. gegen die Taliban zu sein.

      Was Deinen letzten Einwand angeht: Für uns war es zum damaligen Zeitpunkt richtig und wichtig, die Pickelhaube ins Leben zu rufen – im Rahmen unserer Möglichkeiten wollten wir gegen den alltäglichen Irrsinn zumindest ein Zeichen setzen. Doch stellt man, wie Frank oben sehr richtig bemerkt hat, irgendwann fest, „dass man sich einen [zu großen] Teil seiner Zeit mit Clowns vom Schlage eines Jonas Thiele beschäftigt hat“. Sollten wir unsere geistige Energie für die allein sprachlich schon ungelenken Äußerungen eines AStA-Vorsitzenden ver(sch)wenden, der der Auffassung ist, Ladendiebstahl sei ein wertvoller Umverteilungsmechanismus angesichts einer repressiven Staats-, Rechts- und Gesellschaftsordnung? Was sollte man noch an AStA-Referenten bemängeln, die in der StuPa-Sitzung nicht in der Lage sind, den Tätigkeitsbereich ihres mit pro Semester mehreren 1000 Euro finanzierten Referates definitorisch zu umreißen, stattdessen aber verkünden, dass kapitalistische Produktionsweise menschenfeindlich ist? Es war also nicht von vornherein falsch, diesen Blog zu betreiben, aber seine Geisteskraft weiterhin einer so unwürdigen Erscheinung wie der radikalen Kölner Hochschullinken zu widmen, wäre es.

      Gruß
      Ewald Knülle

      • Philipp schreibt:

        Aber ist es nicht der falsche Weg dieser ganzen Idiotie aus dem Weg zu gehen, wenn man tatsächlich Hoffnung hat, es könnte sich etwas ändern? Ich bin noch nicht lange Student in Köln, aber meinem Eindruck nach könnte man viel eher Unterstützung unter der Studentenschaft sammeln, wenn man die linke Naivität und Falschheit anprangert, anstatt zu hoffen, ein paar Versprengte mehr könnten den Konservatismus oder wahren Liberalismus für sich entdecken. Auch wenn dieses Blog womöglich keine besonders große Leserschaft erreicht.

      • Felix schreibt:

        Das arbeitsökonomische Argument sticht natürlich, das hatte ich oben nicht in dieser Deutlichkeit herausgelesen. Insofern: Dank soweit für all die schönen Texte, Nichts für ungut und auf zu neuen Ufern. 😉 Hoffentlich liest man bald wieder viel von Euch!
        Grüße!

  5. Philipp schreibt:

    Ich hoffe diese Entscheidung wurde nicht aufgrund Einschüchterungen oder Aktionen von „Indymedia“ usw. getroffen, denn das wäre die falsche Reaktion.

    Ich trauere um diesen Blog der mich oft erheiterte!

    Grüße!

    • immhoff schreibt:

      Nein, Indymedia war es nicht. Wie Sie an der Datierung der letzten beiden Artikel (jeweils unten am Artikelende) erahnen können, war „Ein Abschied“ schon fertig, bevor ich vom antifaschistischen Pickelhauben-Jagdkommando erfuhr.

      Gruß
      E. K.

  6. nk schreibt:

    Schade ! War wirklich witzig

  7. L. schreibt:

    In einigen Kreisen wurde es schon vor einigen Wochen angekündigt, nun soll es also soweit sein. Möge es aufgrund der Beendigung des Studiums, dem unerbittlichen Gegner, der nie zögerte mit geistigen Molotovs nach euch zu werfen oder ganz einfach an der Lust an der Freude liegen, so möchte ich euch an dieser Stelle meinen herzlichsten Dank für die erheiternden und ermunternden Artikel aussprechen. Auch aus Süd-Tirol wurdet ihr gelesen. 😉 Die liebe Antifa sollte sich also schleunigst auf die Socken machen und sich internationalisieren, wenn sie das globale Böse noch aufhalten will.

    In diesem Sinne wünsche ich noch viel Erfolg und gute und noch bessere Mitmenschen und hoffentlich trifft man sich einmal wenn es da heißt: Robbenbabies totknüppeln gegen Rechts

  8. Paramantus schreibt:

    2012, das Ende. Es stimmt also…

  9. netdna schreibt:

    Es ist schade, ich bin jedoch beruhigt, dass Euer Aufhören nichts mit dem dummreaktionären Denunziantentum von Indymedia zu tun hat. Ich habe mir mal deren Kommentare zu Euch angeschaut. Diese Zeitgenossen sind nicht nur denunziatorisch und freiheitsfeindlich, sondern auch dumm wie Brot. Wer nur ein ganz klein wenig eigenständiges Denken und gesunden Menschenverstand sein eigen nennt, sieht doch sofort, dass ‚Ewald Knülle‘ in diesem Kontext nur ein Pseudonym sein kann.

    Die Gründe für euer Aufhören kann ich nachvollziehen und ehren euch noch zusätzlich. Ich kenne die Pickelhaube zwar erst seit relativ kurzer Zeit, ihr habt mir jedoch sehr geholfen. Nicht nur aus dem Grund, weil eure intelligenten und sprachlich versierten Ergüsse mich des öfteren zum Lachen gebracht haben. Auch vor allem deshalb, weil an Hand eures Blogs klar wird, dass das Etikett ‚Nazi‘ oder ‚Faschist‘, von einer bestimmten Gruppe von Menschen angeheftet, keinerlei Bezug zur Realität haben muss. Damit hatte ich persönlich eine Zeit lang Probleme, da gute, langjährige Freunde (immer noch antifa- und/oder links-grün-alternativ eingestellt) mich als Nazi-nah bezeichneten.

    Ich würde mich freuen, wenn ihr euer sprachliches Talent sowie eure Fähigkeit zur messerscharfen politischen Analyse nicht einfach brachliegen lasst. Es werden sich doch bestimmt andere Wirkungsbereiche finden lassen, in denen ihr diese einsetzen könnt.

    Jede Stimme, die dem z.Zt. vorherrschenden medialen Einheitsbrei etwas entgegensetzt, ist wichtig!

    Alles Gute,
    Dietmar, z.Zt. Augsburg
    .

  10. Major Ente schreibt:

    Sehr geehrte Herren!

    Es war mir stets ein Vergnügen ihre herzlichen Beiträge zu lesen!
    Behaben Sie sich wohl und setzten sie ihren Geist und Willen weiterhin sinnvoll für die Sache ein!

    Hochachtungsvoll,

    Major Ente

  11. Sophist X schreibt:

    Kleinheit und Unwichtigkeit des betrachteten Gegenstandes an sich beschränkt nicht den dokumentarischen und literarischen Wert der Betrachtungen. Es ist immer leicht, sich den ganz großen Dingen und Namen zu widmen, in der oft berechtigten Hoffnung, deren erhabene Größe möge den, der sie beschreibt, selbst ein Stück erhöhen.
    Es ist kein geringes Verdienst, auch kleine, unwichtige, abseitige Dinge der Welt aus dem Dunkel der Verachtung zu heben und deren Abscheulichkeit und Dummheit denen sichtbar zu machen, die ihre Zeit aus Geringschätzung oder Ekel nicht mit derlei Kroppzeug verbringen mögen.
    In dem Sinne war der Blog trotz seiner vergleichsweise kurzen Laufzeit ein Erfolg.

    Zackige Grüße

  12. acaloth schreibt:

    Eine Schande, gerade erst als ich die Pickelhaube zu lieben lernte macht sie dicht.

    Viel Glück auf jeden Fall auf eurem weiteren Lebensweg.

  13. Joachim schreibt:

    Schade schade… wobei ich gelegentliche Eulenspiegeleien garnicht anstössig finde.
    Müssen wir jetzt wieder mit Hagen Rether Vorlieb nehmen?

  14. Konstantin schreibt:

    Da wird das Netz merklich ärmer.

    Sehr schade.

  15. leere schreibt:

    Ehre wem Ehre gebührt. Mit diesem letzten Artikel habt ihr in vielleicht eindrucksvollster Weise final gezeigt, dass Noblesse und Geist über den ordinären Straßenkämpfen stehen können und sollten. Ich ziehe meinen Hut.

  16. Grüse schreibt:

    Ein sinnvoller Schritt für Euch persönlich – das intensive Befassen mit der Idiotie anderer führt auf die Dauer höchstens zu Frustration und Kopfschmerzen. Für uns Leser aber ist es schade – Euer Gebrauch der Rede- und Meinungsfreiheit war nicht nur informativ, sondern vor allem erheiternd.

  17. Anonymous schreibt:

    😦 😦 😦 😦 😦 😦 😦 😦 😦 😦 😦 😦 😦 😦 😦 😦 😦 😦 😦 😦 😦 😦

  18. Alexander schreibt:

    Sehr schade. Ich habe hier regelmäßig gelesen und bin durch die Lektüre in meiner Meinung bestärkt worden, daß Rechte nicht nur gebildeter, tiefgründiger und witziger sind, sondern darüber hinaus auch über eine bessere Rechtschreibung sowie eine geschliffene Ausdrucksweise verfügen. Dinge, die durchaus größere Verbreitung in der Welt finden sollten.

    Stattdessen beobachte ich in meinem linken „Szeneviertel“ eine immer größere Verbreitung von Dummheit, Intoleranz und Ideologiehörigkeit. Mir wurden hier schon mehrfach Prügel angedroht für das Äußern einer Meinung oder schlicht für Fragen, die das linke Weltbild in Frage gestellt hätten. Das Ende der Fahnenstange ist aber noch nicht erreicht, schließlich soll alle Welt dem linken Ideal folgen. Aber das wißt Ihr ja.

    Nun fällt wieder eine kleine Perle der Bloglandschaft weg, und die linken Schreihälse können wieder triumphieren.

    Ich wünsche Euch Alles Gute, mögt Ihr immer die richtige Entscheidung treffen. Ihr habt mit Euren Berichten von der „Asta-Front“ bei mir oft für Schmunzeln, manchmal auch für lautes Auflachen gesorgt. Exakt beobachtet und wunderbar in Schriftform gegossen.

    Danke dafür,

    Alexander Dicht-Breit

  19. Nick N. schreibt:

    Wiewohl das Netz infolge der Einstellung dieses hervorragenden Blogs um einiges ärmer geworden ist, bildet dieser scharfsinnige Artikel eine gebührende Schlußakte. Auch deutschlandweit und sogar international wird die Pickelhaube gelesen. Ich wünsche allen Autoren alles Gute für ihren weiteren Lebensweg, und ich hoffe, daß sie ihre Talente in anderer Form weiterhin einsetzen werden.

  20. Gebbi schreibt:

    Schade! Mein Tag begann oder endete mit erheiternden Exerzitien der Pickelhaube. Und nun soll Schluß sein? Das Katastrophenjahr beginnt, wie könnte es anders sein, mit einer Katastrophe. An die Leser: Die Negation der Negation ist nicht das Ende, sondern ein Durchgangsstadium. Da kommt noch was…will ich jedenfalls schwer hoffen.

    My makeup is dry and it cracks ‚round my chin
    I’m drowning my sorrows in whisky and gin
    The lion tamer’s whip doesn’t crack anymore
    The lions they won’t bite and the tigers won’t roar

  21. Grüner Teufel schreibt:

    Erster Schritt: Als junger Linker bei der Uni Köln imatrikuliert.
    Letzter Schritt: Als nationalkonservativer Rechter examiniert.

    Dazwischen stand die Erkenntis, wie unendlich dämlich und charakterlos die Linken sind. Man kann sagen: „Danke Ihr linken Idioten. Ohne Eure allgegenwärtige Existenz auf der Uni und in ganz Köln, hätte ich in meinem Heimatdorf wahrscheinlich noch bis heute geglaubt, die Linke stünde für Intelligenz und Fortschritt.“

    Geehrte Autoren, trotz Eurer durchweg sehr gelungenen Artikel, habt ihr völig recht, Euch mit diesem dämlichen Geseier von bestenfalls viertelintelligenten Kreaturen, nicht mehr abzugeben. Man läuft gefahr, daß der mühevoll geschärfte Geist, dauerhaft wieder abstumpft.
    Nichtmal ignorieren. Diese Idioten wird es immer geben. Und immer werden sie die Büttel derjenigen sein, von denen sie glauben, sie würden sie bekämpfen. Und immer werden sie verlieren.

    Wir Rechte, ich fasse entschieden Konservative unter diese Begrifflichkeit, haben unseren eigenen Weg zu gehen. Dieser Weg führt in die Unabhängigkeit und Selbständigkeit; nicht nur geistig, sondern bedeutet in gleichem Maße, auch in der realen Welt auf eigenen Füßen stehen zu wollen und seine eigene Umgebung nach Kräften zu gestalten, wenn man nicht nur dünkelkonservativ sein möchte. Und das nehme ich nach der regelmäßigen Lektüre des Blogs nicht an. Ich habe mich gefreut, so häufig meine alma mater erwähnt zu wissen und zu erfahren, daß sich dort eigentlich nichts geändert hat.

    Den Autoren ein Aufwiedersehen!

  22. Gardeleutnant schreibt:

    Wer sich auf die Rautenklause zurückzieht, den holt irgendwann der Oberförster.

    Dürfen wir Leser wenigstens auf weitere schriftstellerische Betätigung, zum Beispiel bei BN, hoffen?

    Mit freundlichen Grüßen von einem Gelegenheitsleser

    • immhoff schreibt:

      Sehr geehrter Herr Gardeleutnant,

      selbst verständlich darf man hoffen. Aber mit reiner Polemik im Narrengewande ist es, soweit es mich betrifft, vorbei.
      Gruß
      Markward von Annweiler

  23. Ella schreibt:

    Endlich ist Schluss mit selbstherrlichem Pseudohumor! Ihr habt Euch so oft um die eigene Achse gedreht, dass ihr Euch vor Lachen schon bekotzt habt.

    Sehr gut, ein Drecks-Blog weniger!

  24. Wehrt euch endlich schreibt:

    „Dem Menschen ist ja der Trieb zur Gruppenbildung inhärent;“
    Wie die Welt wohl anders herum aussehen würde?

  25. alexander schreibt:

    Habe zwar etwas laenger gebraucht um festzustellen, dass ihre euch nach Spa verschlagen hat – schade um dieses wundervolle Blog!

  26. Steffen schreibt:

    Trotzdem ein lesenswerter Blog!

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